Ein Postbote als Ideengeber

Hatte Günter Mast die Idee zur Trikotwerbung bei Eintracht Braunschweig alleine oder wurde er erst durch den Celler Postboten und Rollhockey-Sportfunktionär Klaus-Dieter Seiselberg darauf gebracht?

Klaus-Dieter Seiselberg erhielt 1972 für seine Rollhockey-Mannschaft Jägermeistertrikots und brachte Günter Mast damit womöglich auf eine Idee. Foto: Stefan Appenowitz
Klaus-Dieter Seiselberg erhielt 1972 für seine Rollhockey-Mannschaft Jägermeistertrikots und brachte Günter Mast damit womöglich auf eine Idee. Foto: Stefan Appenowitz

Hundertprozentig aufzuklären ist der Sachverhalt heute nicht mehr. Unbestritten ist jedoch, dass sich Mast und Seisselberg kannten und der ehemalige Landesfachwart für Rollhockey in Niedersachsen schon früh Kontakt zu Mast hatte: Dessen Haus in Lutterloh lag nämlich auf seiner tagtäglichen Postroute. Und da Herr Seisselberg kein schüchterner Zeitgenosse ist, kam er mit dem Chef des Kräuterlikörherstellers auf einer seiner Touren ins Gespräch. Dabei fragte Seisselberg Mast im Januar 1972, ob er eventuell Interesse hätte, das Rollhockey-Team seines Heimatvereins SV Post Celle finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug bot er Mast an, dass seine Mannschaft mit Jägermeister-Trikots und Trainingsanzügen zu den Punktspielen und Turnieren antreten würde. Und genau so kam es auch. Gut ein Jahr nach diesem ersten Treffen zwischen Seisselberg und Mast änderte Eintracht Braunschweig sein Vereinswappen vom Löwen zum Hubertushirsch und so begann die Jägermeister-Ära in der Fußball-Bundesliga

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